Revision vom 23. Januar 1999
 
1. Name und Sitz
Unter dem Namen Sportfischerverein Dreiländereck besteht in Basel ein Verein nach Art. 60 ff des ZGB.
Der Verein ist politisch und konfessionell neutral

2. Zweck und Aufgabe
Der Verein bietet seinen Mitgliedern und anderen Sportfischern Möglichkeiten zur Ausübung der Angelfischerei. Er unterstützt alle Bestrebungen zur Förderung der Sportfischerei. Der Verein setzt sich für alle Belange des Natur- und Gewässerschutzes ein. Er fördert durch sportliche Veranstaltungen und gesellige Zusammenkünfte die Kameradschaft unter den Mitgliedern.

2.1. Das verhalten an unserem Vereinsgewässer sowie in der Vereinshütte
Private Camping / Musikfestivals / Glückspiele / und andere Tätigkeiten die nichts mit dem fischen gemeinsames haben, sind zu unterlassen.
Fremdpersonen ist es nicht erlaubt sich im Vereinshaus aufzuhalten. ( Ausser an Anlässen des Vereins )
Wer gegen diese Bestimmungen verstösst wir aus dem Verein nach Artikel 8 der Statuten ausgeschlossen.

3. Mitgliedschaft
Der Verein unterscheidet folgende Mitgliedschaftsformen:
–  Ehrenmitglieder
–  Freimitglieder
–  Aktivmitglieder
–  Junioren
–  Passivmitglieder

Der Aktivmitgliederbestand darf 50 Personen nicht überschreiten. Die Junioren und die provisorisch aufgenommenen Aktivmitglieder (Artikel 5) sind in dieser Maximalzahl eingeschlossen. Junioren treten nach erreichtem 18. Lebensjahr automatisch in den Aktivenstand über. In Härtefällen kann der Junjorenstatus durch die Generalversammlung um höchstens 2 Jahre verlängert werden. Dieser Vorgang muss ordentlich beantragt werden.

4. Mitgliederbeitrag
Die Aktiv- und Passivmitglieder sowie die Junioren haben einen Jahresbeitrag zu entrichten.
Die Höhe des Beitrages wird von der Generalversammlung jährlich neu festgelegt.
Der Mitgliederbeitrag ist am Anfang des Vereinsjahres fällig. Die persönliche Haftbarkeit der Mitglieder ist ausgeschlossen.

5. Beitritte
Alle in Ehren und Rechten stehenden Personen können Vereinsmitglied werden. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand unter Vorbehalt der Genehmigung durch die folgende Generalversammlung. Die Aufnahme durch den Vorstand erfordert einen Mehrheitsentscheid. Die Mitgliedschaft gilt bis zu deren Bestätigung durch die nächstfolgende Generalversammlung als provisorisch.Junioren bedürfen zu ihrer Aufnahme der schriftlichen Einwilligung des Erziehungsberechtigten. Mit dem Vereinsbeitritt wird der Jahresbeitrag fällig.

6. Austritte
Ein Vereinsaustritt kann jederzeit erfolgen. Er ist dem Vorstand mitzuteilen und wird an der nächsten Generalversammlung vollzogen. Mit der Austrittserklärung erlöschen mit sofortiger Wirkung alle Rechte als Vereinsmitglied und alle Ansprüche an den Verein.

7. Übertritte
Passivmitglieder können in den Aktivenstand übertreten. Dieser Vorgang erfolgt prinzipiell wie ein Neueintritt (Artikel 5). Aktivmitglieder können in den Passivenstand übertreten. Dieser Vorgang erfolgt formlos; er wird in der Regel an der nächstfolgenden Generalversammlung vollzogen.

8. Ausschlüsse
Jedes Vereinsmitglied kann den Ausschluss eines andern Mitgliedes beantragen, welches sich gegen die Statuten vergangen, die fischereirechtlichen Bestimmungen von Bund oder Kanton verletzt oder in irgend einer Weise gegen die Interessen des Vereins gehandelt hat. Der Antrag auf Ausschluss ist an den Vorstand zu richten. Dieser ist gehalten, den Angeschuldigten zu einer Vorstandssitzung vorzuladen und den Fall zu untersuchen. Der Vorstand ist verpflichtet, den Antrag auf Ausschluss zusammen mit seiner Stellungnahme, welche das Ergebnis seiner Untersuchung beinhaltet, der nachfolgenden Generalversammlung vorzulegen.Der Vorstand ist berechtigt, einem Vereinsmitglied, gegen das ein Antrag auf Ausschluss vorliegt, vorübergehend, längstens bis zur nächsten Generalversammlung, alle Rechte und Vergünstigungen als Vereinsmitglied zu entziehen.Nach Vollzug eines Ausschlusses durch die Generalversammlung erlöschen mit sofortiger Wirkung alle Rechte als Vereinsmitglied und alle Ansprüche an den Verein.

Mitglieder, welche den Jahresbeitrag bis zum Ende des Vereinsjahrs nicht bezahlt haben, verlieren alle Rechte als Vereinsmitglied und alle Ansprüche an den Verein. Sie werden auf Antrag durch die Generalversammlung oder nach einem weiteren Jahr automatisch ausgeschlossen.

9. Ehrungen
Aktivmitglieder, welche sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Antrag zu Ehren- oder Freimitgliedern ernannt werden. Aktivmitglieder, welche sich während 20 Jahren ununterbrochen im Aktivenstand befinden, werden automatisch zu Freimitgliedern ernannt.

Organisation

10. Organe
–  Die ordentliche und die
   ausserordentliche Generalversammlung
–  Die Aktivenversammlung
–  Der Vorstand
–  Die Rechnungsrevisoren

11. Die Generalversammlung
Oberstes Organ des Vereins ist die Generalversammlung. Sie behandelt im wesentlichen die nachfolgenden Geschäfte:
–  Genehmigung der Traktandenliste
–  Revisorenberichte
–  Décharge-Erteilung
–  Mutationen
–  Wahlen
–  Anträge
–  Ehrungen

Jede statutengemäss einberufene Generalversammlung ist beschlussfähig. Zur Generalversammlung wird schriftlich vom Vorstand eingeladen. Die Einladung sollte mindestens 4 Wochen vor der Generalversammlung erfolgen. Die Einladung muss eine Traktandenliste enthalten, über nicht traktandierte Geschäfte darf nicht beschlossen werden. Anträge an die Generalversammlung sind schriftlich und mindestens 10 Tage vor der Generalversammlung an den Vorstand zu richten.

12. Die ausserordentliche Generalversammlung
Der Vorstand kann, wenn wichtige Geschäfte es erfordern, eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen. Der Vorstand muss eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen wenn ein Antrag von mindestens einem Drittel aller stimmberechtigten Mitgliedern vorliegt.

11. Mitglieder- oder Aktivenversammlung
Der Vorstand lädt zur Aktivenversammlung ein. Die Einladung muss eine Traktandenliste enthalten, über nicht traktandierte Geschäfte darf nicht beschlossen werden. Die Aktivenversammlung dient im wesentlichen der Erledigung nötiger Geschäfte und der Orientierung der Aktivmitglieder unter dem Jahr.

14. Stimm- und Wahlrecht
Jedes Aktiv- oder Passivmitglied hat an der Generalversammlung Stimm- und Wahlrecht. Passivmitglieder haben an der Aktivenversammlung kein Stimm- und Wahlrecht. Junioren haben nur dann Stimm- und Wahlrecht, wenn sie zum Zeitpunkt der fraglichen Abstimmung das stimmfähige Alter erreicht haben. Provisorisch aufgenommene Mitglieder haben bis nach der Generalversammlung, an der über ihre Aufnahme befunden wird, kein Stimm- und Wahlrecht.

15. Wahlen und Abstimmungen
Für Wahlen und für Abstimmungen einfacher Beschlüsse gilt das absolute Mehr. Statutenänderungen oder der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedürfen eines qualifizierten Mehrs (nachfolgend beschrieben).

16. Vorstand
Konstitution:
–  Präsident
–  Vicepräsident
–  Kassier
–  Revierwart
–  Schriftführer

Der Vorstand, bestehend aus 5 Mitgliedern, wird von der Generalversammlung für 2 Jahre gewählt. Der Vorstand wird jährlich von der Generalversammlung im Amt bestätigt. Die Vorstandsmitglieder sind wiederwählbar. Der Präsident oder der Vicepräsident führen zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied die rechtsverbindliche Unterschrift. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und vollzieht die Beschlüsse der General- und der Aktivenversammlung. Der Vorstand verfügt für das laufende Vereinsjahr über einen Dispositionskredit, dessen Höhe jährlich von der Generalversammlung festgelegt wird. Der Vorstand hat über die Verwendung dieses Dispositionskredites an der Generalversammlung Rechenschaft abzulegen.

17. Die Rechnungsrevisoren
Die Generalversammlung wählt jährlich zwei Rechnungsrevisoren und einen Ersatzrevisor. Diesen obliegt es, die Jahresrechnung zu prüfen und der Generalversammlung gegenüber Rechenschaft abzulegen.

18. Der Revierwart
Der Verein ernennt einen Revierwart. Dieser hat Einsitz im Vorstand. Der Revierwart hat die Oberaufsicht über die Einhaltung des Reglementes. Er sorgt für Ordnung im Vereinsrevier und führt gewisse Instandhaltungsarbeiten aus. Für grössere Aktionen sollen ihm Hilfskräfte aus der Vereinsmitte zur Verfügung stehen.

Schlussbestimmungen

19. Statutenänderung
Beschlüsse betreffend Statutenänderungen erfordern zu ihrer Gültigkeit ein Mehr von zwei Dritteln aller an der Generalversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

20. Vereinsauflösung
Beschlüsse betreffend Auflösung des Vereins erfordern zu ihrer Gültigkeit ein Mehr von drei Vierteln aller stimmberechtigten Mitglieder. Bei Auflösung des Vereins wird das Vereinsvermögen in Form einer Schenkung einer gemeinnützigen Institution überantwortet. Die Akten sollen dem Staatsarchiv Basel-Stadt zur freien Verfügung überlassen werden.

Artikel  21  
Die vorliegenden Statuten ersetzen diejenigen vom 6. Februar 1988. Sie sind an der 31. Ordentlichen Generalversammlung vom 23. Januar 1999 genehmigt worden und treten ab sofort in Kraft.